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Drogenscreening

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Bei einer Vielzahl von Drogen und Medikamenten mit Suchtpotential ist es sehr wichtig, einen Konsum nachweisen bzw. die Einnahme kontrollieren zu können. Hierbei hängt es von der medizinischen Fragstellung davon ab, ob nur nach einem einzelnen Wirkstoff oder sogar mehreren Gruppen von Betäubungsmitteln gesucht wird. Es kann darum gehen, einen Missbrauch aufzudecken, die tatsächliche Absetzung eines Medikaments zu überprüfen oder die Einnahme einer Substitutionsdroge zu überwachen.

Folgende Substanzen bzw. Substanzgruppen können bei uns getestet werden:

Cannabis (THC)

In Deutschland ist Cannabis die am häufigsten konsumierte illegale Droge. Der psychoaktive Wirkstoff ist das Cannabinoid Tetrahydrocannabinol (THC). Die getrockneten Blütentrauben und blütennahen Blätter der weiblichen Hanfpflanze werden „Marihuana“ oder umgangssprachlich „Gras“ genannt. Das extrahierte Harz der Pflanze wird als „Haschisch“ bezeichnet.

Kokain (Cocain)

Kokain („Blow“, „Snow“) wird aus dem Kokastrauch gewonnen und ist eine weltweit verbreitete Droge mit sehr hohem psychischem Abhängigkeitspotenzial. Unter Kokain wird im allgemeinen das Salz Kokain-Hydrochlorid verstanden. Kokainhydrochlorid kann in „Crack„, umgewandelt werden, eine äußerst gefährliche Droge mit dem höchsten bekannten Abhängigkeitspotenzial.

Opioide

„Opioide“ ist ein Überbegriff für eine große Gruppe natürlicher und synthetischer Verbindungen, die morphinartige Eigenschaften aufweisen. Zu der Gruppe gehören Substanzen wie Codein, Morphin und Heroin, aber auch Buprenorphin und Methadon. Die wichtigste Wirkung der Opioide ist die starke Schmerzlinderung, was Opioide zu unverzichtbaren Medikamenten in der Schmerztherapie macht. Heroin (chemisch Diacetylmorphin) hat zwar eine höhere schmerzstillende Wirkung hat als die Stammsubstanz Morphin, zeigt aber ein derart hohes Abhängigkeitspotential, dass die therapeutische Anwendung verboten ist. Buprenorphin ist ein sehr wirksames, halbsynthetisches Schmerzmittel, das zur Behandlung starker Schmerzen verwendet wird. Außerdem wird Buprenorphin hochdosiert als Substitutionsmittel in der Therapie einer Abhängigkeit von Opioiden verwendet. Auch Methadon zeigt starke schmerzstillende Wirkung und wird in Substitutionsprogrammen als Heroin-Ersatzstoff verabreicht.

Amphetamine

Zu der Gruppe der Amphetamine gehört eine ganze Reihe von synthetischen Substanzen, die in unterschiedlichen Drogen zu finden sind. Traurige Berühmtheit hat das zerstörerisch wirkende und sich zunehmend verbreitende „Crystal Meth“ erlangt. Als psychoaktive Verbindung ist hier das Metamphetamin zu finden ist. Weitere Vertreter sind Amphetamin (enthalten im „Speed„), das der Gruppe ihren Namen gibt, sowie MDA, MDMA und MDEA (einzeln oder zusammen im „Ecstasy“ enthalten). Unser Amphetamin-Test umfasst neben den genannten Wirkstoffen noch weitere Verbindungen.

Die Bestimmung im Urin ist die sicher am besten etablierte Analysenvariante und stellt eine Art „Goldstandard“ im Bereich der Drogenanalytik dar. Da in der Regel eine größere Menge zur Verfügung steht, ist es sehr gut für ein Drogenscreening geeignet. Im Harn kann oft der eigentliche Wirkstoff der Droge oder des Medikaments gefunden werden. Darüber hinaus ist es in vielen Fällen möglich, den ursprünglich eingenommenen Wirkstoff anhand eines oder mehrerer Abbauprodukte (Metabolite) zu identifizieren und somit nachzuweisen. Beispiele für solche Metaboliten sind die THC-Carbonsäure für Cannabis (THC), das Benzoylecgonin für Cocain und das 6-Acetylmorphin im Fall des Heroins. Dabei bietet die Analyse von Urin anders als im Blut (s. u.) den Vorteil, dass Wirkstoffe und die entsprechenden Metabolite für gewöhnlich noch nach Tagen, mitunter sogar nach einigen Wochen nachweisbar sind.